Montag, 22. August 2016
Ich will hier nur kurz was festhalten.
Bevor ich es vergesse, es nicht mehr glauben kann (der Prozess setzt bereits jetzt ein), oder wieder mal vom Zahnarzt ausgeknockt bin:

Eigentlich ist das schon ziemlicher Schwachsinn.
Ich habe absolutes Höchstkampfgewicht meines Lebens erreicht, und nein, das liegt nicht nur daran, dass eineinhalb bis zwei Körbchengrößen dazu gekommen sind.
Wieder Ernährungstagebuch führen und sich als Versager fühlen, wenn tatsächlich Feststoffe gelistet sind?
Schwachsinn. Vollkommener, beschissener Blödsinn.


Ebenfalls festhaltenswert: Es geht weiter.
Nicht der besser-schlechter-besser-schlechter-... Achterbahnturbo, wobei, der wahrscheinlich auch.
Aber vielleicht besteht die Chance, dass ich das überlebe.
Also, das alles.
Ich weiß nicht, wie es mir geht, wenn alles ok ist, deshalb bin ich auch so überlastet, wenn dieser sehnlichst herbeigewünschte Zustand ("Es wird alles gut") eintrifft und einfach mal knallhart alles besser wird.
Und halte mich fest an dem, was immer noch scheiße ist.
Wieso hat mir eigentlich keiner gesagt, wie mies man sich fühlen kann, wenn es besser wird?
Ich weiß nicht, was dann noch von mir übrig ist. Den Teil kenne ich nicht, an den Teil bin ich nicht gewöhnt, und ich habe Angst, dass er mir wieder weggenommen wird, aber auch Angst davor, das er tatsächlich real sein und bei mir, oder noch schlimmer, in mir existieren könntekann.
Aber ich werds vielleicht überleben.
Einfach mal weiter gucken.Keinesfalls planen, das macht nur darauf aufmerksam, dass das zerfällt, oder losgelassen werden sollte/wird, woran man sich halten konnte.

Zusammenfassend: Wie immer jede Menge Mist, von dem ich dachte, dass ich ihn nicht loslassen kann/nicht loswerde, und ohne den ich nicht weiß, was ich mir vorstellen soll, oder was so passiert, oder was so ist, aber eventuell kann mans überstehen.

Wir halten also fest: Ziemlich viel Blödsinn hier.
Kann man aber vielleicht überleben.




Dienstag, 2. August 2016
Ich hätte gerne die Familie, die mir versprochen wurde.

Sie wurde mir versprochen auf den Bildern, die ich vorhin aus dem letzten Umzugskarton, in dem sich, aus irgendeinem Protestgrund wohl, eine der Katzen erleichtert hat, gezogen habe; die einzigen Bilder, die ich vor dem Mülltonnentod retten konnte.
Bilder von 1987, Hochzeitsfoto Papa Mayhem und Mama Mayhem, Bilder von '94, als sie die Titel vorm "Mayhem" erhalten haben. Gaststättenfoto, einmal Mama mit Kind, einmal Papa mit Kind, einmal Familie mit Kind. Kind beständig mit Resting Bitchface, das offensichtlich schon damals mein Markenzeichen war.
Ein Wiesenbild,1993 Papa Mayhem vor dem Verkauf seines damaligen Babys (rechts im Bild), einem Audi 70.
Platz schaffen fürs Kind, Ahoi, Passat.
So geht es weiter. 2000, Mayhem mit einem auf dem Volksfest gewonnenen Pikachu, größer als das Kind daneben.
Das Kind, das um die Mitnahme des Pikachus kämpfen musste. Papa Mayhem: Das Monster kriegen wir nirgends unter, bei dem vermüllten Zimmer. Und ins Auto passts auch nicht. Mama Mayhem: stopft, nach sehr viel Zoff, Plüschtier und Kind vertrauens voll ins Auto.
Polo 86c, das einzig wahre Transportmittel.
Irgendwann damals muss sie angefangen haben, mir zu sagen, dass ich wie sie zu fett bin, die Süßigkeiten zu verstecken (die ich heimlich in mich reingestopft habe), mich auf die Waage zu stellen und furchtbar sauer zu sein, als sich der Wert, der angezeigt wird, als sie sich mal daneben stellt, deutlich von dem, auf den ich "hingearbeitet" habe (in dem ich ihr die Tage vorher einen anderen, aber immer 200-500g sinkend, genannt hatte), unterscheidet.
So geht es weiter, dazwischen ein Foto meines Vaters mit einem Grinsen, das fast schon echt sein könnte (Feierfoto, 80er-Jahre, wohl der Anfang), und meiner Mutter mit verschwommenem Hintergrund (Wald, 2004, ich nach wie vor nicht wissend, ob ihr teigiges Gesicht mit den dadurch winzig wirkenden Augen nur mir so offensichtlich auffällt), das mich kurz zum heulen bringt.
Ein paar Bilder von Kater Mayhem, 2006, sein Geburtsjahr. Dann 2007, Kater Mayhem auf dem Schoß einer starkbrauigen Mayhem in beginnender Emo-Phase, schwarz gefärbte Haare in der Übergangsphase, Mr.Gaunt meinte vor 2 oder 3 Jahren, es sei der formschönste Nena-Vokuhila, den er jemals gesehen habe, inklusive dem, den er als Kind/Frühjugendlicher hatte.
Ein Foto einer Theateraufführung, meine Mutter im leuchtend blauen Blazer und mit meiner Meinung nach guter Figur (zumindest an den schlanken Beinen, der Rest versteckt sich unter dem Knallfarben-Oversizeblazer und einem kurz vor knielangem Rock), umärmelt von dem Zweimetermann, der wahrscheinlich mein Erzeuger und auf dem Blick Besitzer einer beindruckend buschigen Rotzbremse unter der Nase ist.
Warum ich das aufhebe, weiß ich nicht.
Vielleicht, weil es das Mahnmal-Bild ist. Das, das sagt, dass eigentlich alles anders ist.
Obwohl ich Amazon Prime-Mitglied bin, wurde mir die Familie, die man da sehen soll, bis heute weder zugestellt, noch eine Nachricht hinterlassen, wo ich sie abholen soll, oder ob sie vielleicht beim Nachbarn abgegeben wurde.






Donnerstag, 30. Juni 2016
Die immer wiederkehrende ironische Unterstellung, der Billardspieler/Mr.Mayhem und ich seien in Auftreten und Gesamtwirkung mit einem alten Ehepaar, mindestens aber mit einer epischen Langzeitbeziehung zu vergleichen, bewahrheitet sich.
Beziehungs-Insiderwitze.
Inzwischen gemeinsames Billardspielen, statt nur noch beobachtendes.
Ich beziehe zwei Bettdecken und koche für mindestens zwei Leute, denn manchmal haben wir Besuch.
Meistens Tante Emma und ihren Freund, die Betreuung brauchen und gerne so wären wie wir.
So vertraut.
So stabil.
Hachwürg, "in guten wie in schlechten Zeiten".

Nachdem ich ihr Tagebuch gelesen hatte, habe ich mir vorgenommen, nicht wie meine Mutter zu enden, beziehungstechnisch.
Deshalb habe ich mich vom Raucher getrennt.
Weil ich nicht in einer Beziehung bleiben konnte, die mir nur Stabilität gegeben hat, während ich Gefühle und letztlich auch so gut wie alle physischen Angelegenheiten auslagern wollte/ausgelagert habe.

Der Billardspieler liegt mir am Herzen.
Mehr als der Raucher. Vielleicht sogar mit Mr.Gaunt messbar.
Ich habe es gerade nicht übers Herz gebracht, zu schreiben "mehr als Mr.Gaunt".Nicht mehr (?).

Letztlich gibt es doch mehr Parallelen, als ich wollte.
Ich sehe Mr.Mayhem, wenn er von der Arbeit heimkommt, durch oft recht lange Autobahnheimwege nicht vor 21, 22 Uhr. Wenn er auf den an mein Zimmer angrenzenden Balkon geht, eine raucht, und sich dann entweder an seinen PC (in seinem Zimmer) setzt, oder ins Bett (in meinem Zimmer) fällt, äußerste Ecke, möglichst weit weg, Rücken zu mir.
Seit Monaten.
Gut gelaunt erwische ich ihn nur, wenn er genug Geschäft geschrieben hat und sich für etwa zehn Minuten darüber freut, bis ihm etwas anderes auffällt, das ihn stört. An sich, an seiner Familie, an der Welt.
Das "genug" ist dabei eine fiktive Zahl, an die er sich klammert, und die anscheinend unerreichbar ist.
Ob es so ist, wie es mir vorkommt, und er seine Emotionen von seinem Kontostand abhängig macht?
- Ja.
Ob er das gut findet?
- Ja, schon.

Ich rutsche in die vermeintlich determinierte Elternschiene.
Nicht, weil ich mich auf etwas eingelassen habe, das ich nicht wollte, sondern weil das, oder der, den ich wollte und will, sich so sehr verändert.
Es kriecht nicht hinter einer Fassade hervor, sondern aus seinem Unterbewusstsein; ich glaube, das macht mir viel mehr zu schaffen.
Seine Kälte, seine Gleichgültigkeit, "ich hab doch gesagt, ich bin manchmal geldgeil".
Geküsst werde ich, wenn wir unter Menschen sind und mich jemand für seinen Geschmack zu lange angesehen hat.
Kurz, nachdem er sich an der Bar eine halbe Stunde mit einer Frau unterhalten hat, die ihm Getränke spendiert und so nachhaltig angeglüht hat, dass ich es mir nicht länger anschauen konnte und zum Rauchen geflüchtet bin.

Mir fehlt die Wärme und die Bestätigung, von der ich dachte, ich würde sie jetzt, in einer Beziehung, mit einem Menschen, für den ich romantische Gefühle habe, finden.
Die Art davon, die man nicht aus sich selbst heraus erzeugen kann, und die ich sonst über verschiedene Wege bezogen habe.
Geistiger Austausch mit Legolas, die Bestätigung, dass ich jemanden dazu bringen kann, sein schlechtes Gewissen und das, was er Moral nennt, auszuschalten, ebenfalls.
Wärme und gelegentliches Rebellentum vom Wikinger.
Sex nach Bedarf. (Und alle so: Waaaas, Frau Mayhem hat Sex? Aber das steht hier nie!)
Das ist ein Verhaltensschema, an das ich mich anscheinend recht gut gewöhnt habe, aber mit dem ich jetzt nichts mehr anfangen kann. Oder sollte.
Werde.

Die Amazone hat festgestellt, dass der harmlose Spaß zwischen ihr und dem Ziegenmann doch nicht so harmlos, sondern tendenziell eher wichtig ist. Tendenziell wohl schmerzhaft.
Ich habe festgestellt, dass sie den Blog gefunden hat (an dieser Stelle, falls du doch noch einen Blick hier rein werfen wolltest: Hallo! Und es sei der Hinweis angebracht, dass es einen Unterschied zwischen in emotionaler Aufgewühltheit und im _Vertrauen_ vorgelesenen Texten gibt, und denen die ich nicht vorlese, sondern bewusst und anyonym da parke, wohin sich keine mir Bekannten verirren sollen oder können, weil vielleicht der Inhalt gleich ist, aber nicht die Art, wie ich es sage, und das dann wieder nur Menschen auf die Füße tritt) und sie, dass ich, naturgemäß, über die Situation geschrieben habe.
Ich habe es als ein "wir sind quitt" betitelt, sie als ein "Schwamm drüber", und so wurde es mit einer Runde Schnaps besiegelt.

Ich hatte nicht mal richtig das Bedürfnis, ein "ICH hab es euch ja gleich gesagt" abzufeuern, oder mich über mir serviertes Leid zu freuen (soll ja manchmal helfen).
Das, was ich nicht verstanden habe, was mich irritiert und verletzt hat, das "es ist ein harmloser Spaß, den wir jederzeit beenden könnten" und das offensichtliche Nicht-Wollen, ist nicht mehr da.
Es ist kein Nichtwollen, sondern ein nicht Können.
Das war das Einzige, was ich hören wollte.
Dass die Karten auf den Tisch gelegt werden und ich aufhören kann, zu zweifeln, ob ich es vielleicht nicht wert bin... was eigentlich?
Vermutlich ist es ein egoistisches Sich-Hintergangen-Fühlen gewesen.
Das, was mich verletzte, weil dabei jemand, den ich kenne, hintergangen wurde, und man es weder sagte, noch sein ließ, obwohl es doch "harmlos" und ich eine "Freundin" und er der "geliebte Freund" war.
Alles, was ich hatte hören wollen, war die Erkenntnis, die Selbsterkenntnis, dass es eben nicht so ist.

Lediglich partielles Verständnis für die Blogsituation hin oder her, ich kann aufhören, Menschen und den Strudel aus Verletztheit* (mein Jungevogelseelchen), sehr detaillierten und tendenziell wohl eher krankhaften Rachephantasien (der Teil, der zur lustigen Teegesellschaft meines Hirns eher selten eingeladen wird) und allem anderen, was sich ebenfalls auf die Wasserrodelbahn werfen wollte, aus meinem Kopf verbannt zu halten.

Die Katzen jagen sich durchs Zimmer, seit ich irgendwann vor zwei Stunden angefangen habe, den Eintrag zu tippen.
Gustav Mahler (Symphonie No. 1, 3.Mov., endlich mal wieder) läuft ebenfalls in Endlosschleife.
Der Malibu-Likör 43- Kokosananasreismilch-Pansch allerdings ist leer.

Um es kurz zu machen: Hallo, da bin ich wieder.

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*die Autokorrektur hat interessanterweise "hirnverletzt" vorgeschlagen)




Samstag, 19. Dezember 2015
Thema: monolog
Inzwischen ist der Punkt erreicht, an dem ich mich selbst nicht mehr aushalte.

Gefühlt scheitere ich an der Uni, oder bin schon gescheitert, und selbst die Theaterproben werden langsam schwierig.
Was im Angesicht der nächsten Monat anstehenden Aufführung gar nicht mal so günstig ist.
Das einzige Problem auf der Bühne ist, ironischerweise, einen flennenden Abgang hinzulegen.


Auch das Weinen außerhalb des Probenraums wird seltener; positive, oder überhaupt richtige Emotionen nehmen wieder schrittweise ab.
Das Einzige, was ich garantiert und ganz sicher spüre, ist das stetige dumpfe Brennen, Pochen, Reißen und Stechen der innerlichen Entzündung, die immer weitere Kreise zieht und die so schwierig zu beschreiben ist, wenn ich in der Therapie gefragt werde, wie es sich anfühlt und was ich fühle.

Immerhin, noch fühle ich.
Dass der Malstrom wieder da ist beispielsweise. Der, von dem ich schon vor ein paar Jahren geschrieben habe, auch hier.
Das fühle ich den ganzen Tag und die ganze Woche.
Nur manchmal, da spürt man es weniger. Dann bin ich neutral.
Wenn ich mit ein paar Leuten zusammensitze, obwohl ich, nachdem in die Uni gehen wieder nicht geklappt hat, eigentlich gar keine Lust hatte, das Haus, oder meinen Dachbunker, zu verlassen, trotzdem noch in die Stammkneipe gekommen bin und mir eine Dosis anderes Leben verpasse, zum Beispiel.
Aber es wird weniger.

Trotzdem, es heißt doch, man solle sich über die kleinen Dinge freuen.

Vor meiner Tür und im restlichen Haus tobt gerade mal wieder eine Abfuckhippieparty, auf der ein paar Versagergestalten sich darüber freuen, dass sie mal wieder anderen Leuten beweisen können, wie unangepasst, alternativ und überlocker sie sind, während sie abwechselnd ach-so-trippy Youtubemusik, nervtötenden Reggae und Seed abfeiern.
Einer, der sich besonders tiefgründig vorkommt, ist irgendwie auf den Dachvorsprung vor meinem Fenster geklettert, um dort abwechselnd seinen Blick in den (nicht zu sehenden) Sternen und seine Zunge im Hals der Sozialpädagogin neben sich zu versenken.

Irgendwie führt das zu einem neutralen Moment.
Vielleicht funktioniert gerade nichts und mein Innenleben verpasst mir bald eine Sepsis, aber wenigstens muss ich am Wochenende nicht so tun, als hätte ich ein anderes, total lockeres Über-Leben, weil die dazugehörige restliche Existenz sonst nichtmal mittelmäßig, eingeschlafen und letztlich gescheitert ist.
Für einen kurzen Moment habe ich mich gefragt, ob meine Variante, das Verbarrikadieren in meinem Zimmer mit einer von unten geklauten Tasse Glühwein, ein paar Dominosteinen und Urfaust, während Kater Mayhem das Geschehen unten mit der Art von Menschenhass und Abfälligkeit im Blick, die nur eine von mir großgezogene Katze haben kann und für die ich ihn so sehr liebe, beobachtet, im Vergleich so das Wahre ist, aber das beruhigende Gefühl, "besser" zu sein, macht sich, zusammen mit dem Bedürfnis, irgendeinen "Studenten feiern und werden abgeschlachtet"-Horrorfilm umzusetzen, in mir breit und daher gehe ich davon aus, dass es so ist.


Eine Nachricht vom Billardspieler, die verkündet, dass er nach seiner Rückkehr ins Auenland am Sonntag gerne etwas mit mir unternehmen würde, kombiniert mit der Nachfrage, ob der dezente Bluterguss, den ich habe, immer noch aussieht wie ein Porträt von Klaus Kinski, lässt mich lächeln, während man aus dem Wohnzimmer lautes Stampfen und von der Frau, die denkt, sie könne singen, ein eher semi-gut intoniertes "Du hast den Farbfilm vergessen" vermutlich bis ans Ende des Auenlands rummsen hört.

Die Party der gescheiterten Existenzen schwenkt auf "Sie ist weg" um und mein Glühwein neigt sich dem Ende zu.
Ich weiß immer noch nicht, wie es funktionieren soll, weiter zu machen, aber wenigstens, dass ich es nicht einfach lassen kann.
Nicht jetzt.

Und dass ich mir nicht noch einen Glühwein holen kann, Bedürfnis nach ungesundem Trinkverhalten hin oder her. (Unten Wechsel zu "Bon Voyage". Ich mache mir etwas Sorgen um Kater Mayhem, denke mir aber, dass der wohl hochkommen wird, wenn ihm danach ist).
Valdoxan ist von Haus aus schon nicht das Beste für die Leber und die Verpackungsbeilage legt einem nahe, dieses an sich doch recht wichtige Organ am besten gleich in die Tonne zu kloppen, wenn auch noch andere Medikamente (Jo!) und vor Allem Alkohol (passiert) dazu kommen.
Bisschen Verlust ist wohl immer.