Thema: oh happy day.
Magenschmerzen, Stillstand bis Rückschritt, mal wieder,
Scheiß Disziplin, hör auf, dauernd vor mir wegzurennen, weder Ende noch Ausweg in Sicht, Vatertier daheim aufgrund von Kurzarbeit, beim 6Jahresproblem bis jetzt auch nichts zu melden und ach man, es ist wieder mal eine dieser Zeiten, in denen man kurz aufhören möchte, um zu existieren, oder Winterschlaf halten will, warten auf bessere Zeiten.
Scheiß Disziplin, hör auf, dauernd vor mir wegzurennen, weder Ende noch Ausweg in Sicht, Vatertier daheim aufgrund von Kurzarbeit, beim 6Jahresproblem bis jetzt auch nichts zu melden und ach man, es ist wieder mal eine dieser Zeiten, in denen man kurz aufhören möchte, um zu existieren, oder Winterschlaf halten will, warten auf bessere Zeiten.
Thema: monolog
12. Dezember 10 | Autor: mayhem | 0 Kommentare | Kommentieren
..maybe.
Entscheidungsschwierigkeiten, normal bis zu einem gewissen Grad, denke ich, bei mir aber irgendwie abartig ausgeprägt, genauso wie die Angst.
Ich glaube, dass es das ist: Angst.
Vor mir selbst(?), oder viel mehr vor dem, was so meiner Gefühlswelt und meinem Hirn entspringt, vor meinen Spontanreaktionen bzw. der Reaktions- und Regungslosigkeit und vor allem vor anderen Menschen.
Letztere stückweise begründet, verwurzelt in dem, was war.
Wenigstens ein Teil von mir, der irgendwie Wurzeln hat und sich am Boden festkrallt.
Ich kralle mich auch fest, an der Realität, an irgendwas, weiß selbst nicht, woran, ergibt sich immer irgendwie so, aber ich rutsche jedes Mal wieder ab und man hört das hässliche Geräusch meiner Fingernägel, die über das kalte Eisschrankmetall dessen, woran ich mich festhalten wollte, kratzen, während ich immer weiter abrutsche.
Nein, es ist nicht toll.
Nein, es hat nichts von verzweifelter Künstlerseele.
Wenn du fertig bist, fühlst du dich nicht cool; es kommen keine Leute auf dich zu und bestätigen dir, wie kaputt und cool du bist.
Es kommt niemand mehr auf dich zu.Weil sie dich nicht verstehen können, nicht verstehen wollen, oder du es nicht erklären kannst oder es nicht verträgst, dass du es ihnen erklären könntest. Weil selbst die größten Hirn-und Emotionslosen spüren, dass irgendwas ist. Und das macht ihnen Angst.
Ich bin kein Künstler. Ne Seele werd ich schon irgendwo hier rumfliegen haben.
Ob ich kaputt bin, weiß ich nicht.
Ich weiß nur, dass "normal" immer schwieriger wird, immer schwieriger aufrechtzuerhalten, immer schwieriger zu anzusehen, immer schwieriger zu hören, immer schwieriger zu ertragen.
All diese..Gebilde, die meine Persönlichkeit darstellen sollen, die Bruchstückeinheit, das Ding...
Ich glaube, es ist besser, wenn keiner nachfragt.
Es ist besser, einfach in die Schublade "verhaltensmäßig seltsam" geschoben zu werden, als immer die Gründe zu nennen, zumal ich die oft selbst nicht kenne.
Es ist einfacher, uncool und Spaßbremse und prüde zu sein, als zu erklären, warum man so gut wie nichts trinkt, die zu laute Musik nicht mag und eigentlich nur nach Hause will,
Und es ist einfacher, einfach mal nicht zu widersprechen und das dumme, arrogante gefühllose Arschloch zu sein, als zu versuchen, dem Gegenüber zu erklären, dass und warum man keinen Ton rauskriegt, wenn da fremde oder halbfremde Leute sind, mit denen man doch reden könntesolltewürdemöchte.
Effektive Schmerzreduktion geht anders, sicher.
Aber manchmal hilft das, glaube ich.
Denn spätestens, wenn es doch mal vorkommt, irgendwann, dass einer verstehen kann und will und nachfragt, nicht lockerlässt und mich gerade in einem verletzlichen Moment erwischt, bricht es alles zusammen wie ein Kartenhaus, aber eines aus Glas, und die Glassplitter werden mich aufschlitzen, umbringen und ausbluten und den, der gefragt hat, vermutlich auch.
Also.
Lieber kein nachfragen, auch wenns so ja irgendwie auch nicht angenehm ist.
Entscheidungsschwierigkeiten, normal bis zu einem gewissen Grad, denke ich, bei mir aber irgendwie abartig ausgeprägt, genauso wie die Angst.
Ich glaube, dass es das ist: Angst.
Vor mir selbst(?), oder viel mehr vor dem, was so meiner Gefühlswelt und meinem Hirn entspringt, vor meinen Spontanreaktionen bzw. der Reaktions- und Regungslosigkeit und vor allem vor anderen Menschen.
Letztere stückweise begründet, verwurzelt in dem, was war.
Wenigstens ein Teil von mir, der irgendwie Wurzeln hat und sich am Boden festkrallt.
Ich kralle mich auch fest, an der Realität, an irgendwas, weiß selbst nicht, woran, ergibt sich immer irgendwie so, aber ich rutsche jedes Mal wieder ab und man hört das hässliche Geräusch meiner Fingernägel, die über das kalte Eisschrankmetall dessen, woran ich mich festhalten wollte, kratzen, während ich immer weiter abrutsche.
Nein, es ist nicht toll.
Nein, es hat nichts von verzweifelter Künstlerseele.
Wenn du fertig bist, fühlst du dich nicht cool; es kommen keine Leute auf dich zu und bestätigen dir, wie kaputt und cool du bist.
Es kommt niemand mehr auf dich zu.Weil sie dich nicht verstehen können, nicht verstehen wollen, oder du es nicht erklären kannst oder es nicht verträgst, dass du es ihnen erklären könntest. Weil selbst die größten Hirn-und Emotionslosen spüren, dass irgendwas ist. Und das macht ihnen Angst.
Ich bin kein Künstler. Ne Seele werd ich schon irgendwo hier rumfliegen haben.
Ob ich kaputt bin, weiß ich nicht.
Ich weiß nur, dass "normal" immer schwieriger wird, immer schwieriger aufrechtzuerhalten, immer schwieriger zu anzusehen, immer schwieriger zu hören, immer schwieriger zu ertragen.
All diese..Gebilde, die meine Persönlichkeit darstellen sollen, die Bruchstückeinheit, das Ding...
Ich glaube, es ist besser, wenn keiner nachfragt.
Es ist besser, einfach in die Schublade "verhaltensmäßig seltsam" geschoben zu werden, als immer die Gründe zu nennen, zumal ich die oft selbst nicht kenne.
Es ist einfacher, uncool und Spaßbremse und prüde zu sein, als zu erklären, warum man so gut wie nichts trinkt, die zu laute Musik nicht mag und eigentlich nur nach Hause will,
Und es ist einfacher, einfach mal nicht zu widersprechen und das dumme, arrogante gefühllose Arschloch zu sein, als zu versuchen, dem Gegenüber zu erklären, dass und warum man keinen Ton rauskriegt, wenn da fremde oder halbfremde Leute sind, mit denen man doch reden könntesolltewürdemöchte.
Effektive Schmerzreduktion geht anders, sicher.
Aber manchmal hilft das, glaube ich.
Denn spätestens, wenn es doch mal vorkommt, irgendwann, dass einer verstehen kann und will und nachfragt, nicht lockerlässt und mich gerade in einem verletzlichen Moment erwischt, bricht es alles zusammen wie ein Kartenhaus, aber eines aus Glas, und die Glassplitter werden mich aufschlitzen, umbringen und ausbluten und den, der gefragt hat, vermutlich auch.
Also.
Lieber kein nachfragen, auch wenns so ja irgendwie auch nicht angenehm ist.
Thema: monolog
So heißt ein Buch von Helene Flöss, das ich sehr gerne lesen würde, weil ihr Schreibstil, so weit ich ihn in Zitaten aus Rezensionen erkennen kann, mir sehr sympathisch ist und mein Unterbewusstsein mir sagt, dass ich es lesen soll.
Mein Unterbewusstsein ist das einzige in und an mir, das zumindest manchmal und vor allem regelmäßig noch so funktioniert, wie es soll.
Beruhigend, dass irgendwo in dieser emotionsüberladenen Apathie von Zeit zu Zeit noch irgendwas halbwegs funktioniert.
Ich befinde mich inzwischen beinahe 7kg über meinem persönlichen "Bestwert" des Jahres, wenn man bedenkt, dass das eigentliche Ziel irgendwie doppelt so weit entfernt ist, sehe ich das regelmäßige Ausfallen des Mittagessens aufgrund eines "Rauswischen, Staubsaugen, die ganze Wohnung. Dann Bad putzen, Badewanne schrubben, komplett. In ner halben Stunde biste fertig, sonst schlag ich dir dein Hirn weich" von meinem Vater als Tropfen auf dem heißen Stein, der regelmäßig durch irgendwelchen essbaren Dreck wieder ausgeglichen wird.
Physisch handelt es sich somit bei mir eher weniger um "dürre Jahre".
Emotional ja irgendwie schon so ein bisschen mehr.
All die Kriegsführerei hat mir bis jetzt nichts gebracht, vielleicht deshalb, weil ich,im "heute" angekommen, nicht mehr so recht daran glaube..
Und wieder fand ich mich in der Standardsituation wieder, das Beobachten,während man eigentlich in anderen Gesprächen verankert ist, das Hoffen, auf wenigstens einen einzigen Blick, die Unsicherheit und die Befürchtung, dass man(n) ebendiese auch auf 100m Entfernung spürte, all das..
Das Ignoriertwerden, am Ende der Pause eineinhalb, vielleicht zweieinhalb Blicke, vage in meine Richtung, Herz beschleunigt auf dreifache Geschwindigkeit, wieder das Hoffen,vielleicht bin ja ich gemeint..
Jahre der Dürre, in denen ich in meinem eigenen Ich ertrinke.
Es klingt immer mehr wie aus einem schlechten Film, einer von der Sorte, den nur die Zuschauer toll finden aber bei dem die Hauptcharaktere, wenn sie real wären und nicht nur fiktive Figuren, an ihren Gefühlen sterben würden.
Ich fand das nie lächerlich,übertrieben oder nicht nachvollziehbar, wenn in einem alten Buch irgendwo stand, jemand sei an "gebrochenem Herzen" gestorben.
Weißt du, ich kann das nachvollziehen, und gerade heute ist es wieder mal im schlimmen Bereich angekommen, nach dem ganzen Hoffen und dem enttäuscht gestern.
Bleibt einfach nichts mehr übrig, um auch heute zu hoffen, darauf, dass in der kommenden, der letzten Pause des Tages, oder nach Unterrichtsschluss, noch irgendwas passiert, auch, wenn ich es wünsche,hoffe, möchte..brauche.(?)
Vielleicht wird ja alles gut..bitte.
Ich sitz im Unterricht und könnte heulen, wegen 6Jahresproblem, wieder, zum zweihunderttausendsten Mal.
Aber ich kann nicht.
Also nähere ich mich immer weiter an die Explosion meines Verstands an, die aufgrund seiner Vollgestopftheit und meiner Überemotionalität das ganze Land mit Trauer, Wut,Schmerz, seltsamer Gefühlswelt in Sachen 6Jahresproblem und Vermutlichliebe das ganze Land mit eben diesen Gräueln überfluten wird.
Tschuldigung, kann ich auch nix dafür.Denkt ihr, ich tu mir all das freiwillig an?
Mein Unterbewusstsein ist das einzige in und an mir, das zumindest manchmal und vor allem regelmäßig noch so funktioniert, wie es soll.
Beruhigend, dass irgendwo in dieser emotionsüberladenen Apathie von Zeit zu Zeit noch irgendwas halbwegs funktioniert.
Ich befinde mich inzwischen beinahe 7kg über meinem persönlichen "Bestwert" des Jahres, wenn man bedenkt, dass das eigentliche Ziel irgendwie doppelt so weit entfernt ist, sehe ich das regelmäßige Ausfallen des Mittagessens aufgrund eines "Rauswischen, Staubsaugen, die ganze Wohnung. Dann Bad putzen, Badewanne schrubben, komplett. In ner halben Stunde biste fertig, sonst schlag ich dir dein Hirn weich" von meinem Vater als Tropfen auf dem heißen Stein, der regelmäßig durch irgendwelchen essbaren Dreck wieder ausgeglichen wird.
Physisch handelt es sich somit bei mir eher weniger um "dürre Jahre".
Emotional ja irgendwie schon so ein bisschen mehr.
All die Kriegsführerei hat mir bis jetzt nichts gebracht, vielleicht deshalb, weil ich,im "heute" angekommen, nicht mehr so recht daran glaube..
Und wieder fand ich mich in der Standardsituation wieder, das Beobachten,während man eigentlich in anderen Gesprächen verankert ist, das Hoffen, auf wenigstens einen einzigen Blick, die Unsicherheit und die Befürchtung, dass man(n) ebendiese auch auf 100m Entfernung spürte, all das..
Das Ignoriertwerden, am Ende der Pause eineinhalb, vielleicht zweieinhalb Blicke, vage in meine Richtung, Herz beschleunigt auf dreifache Geschwindigkeit, wieder das Hoffen,vielleicht bin ja ich gemeint..
Jahre der Dürre, in denen ich in meinem eigenen Ich ertrinke.
Es klingt immer mehr wie aus einem schlechten Film, einer von der Sorte, den nur die Zuschauer toll finden aber bei dem die Hauptcharaktere, wenn sie real wären und nicht nur fiktive Figuren, an ihren Gefühlen sterben würden.
Ich fand das nie lächerlich,übertrieben oder nicht nachvollziehbar, wenn in einem alten Buch irgendwo stand, jemand sei an "gebrochenem Herzen" gestorben.
Weißt du, ich kann das nachvollziehen, und gerade heute ist es wieder mal im schlimmen Bereich angekommen, nach dem ganzen Hoffen und dem enttäuscht gestern.
Bleibt einfach nichts mehr übrig, um auch heute zu hoffen, darauf, dass in der kommenden, der letzten Pause des Tages, oder nach Unterrichtsschluss, noch irgendwas passiert, auch, wenn ich es wünsche,hoffe, möchte..brauche.(?)
Vielleicht wird ja alles gut..bitte.
Ich sitz im Unterricht und könnte heulen, wegen 6Jahresproblem, wieder, zum zweihunderttausendsten Mal.
Aber ich kann nicht.
Also nähere ich mich immer weiter an die Explosion meines Verstands an, die aufgrund seiner Vollgestopftheit und meiner Überemotionalität das ganze Land mit Trauer, Wut,Schmerz, seltsamer Gefühlswelt in Sachen 6Jahresproblem und Vermutlichliebe das ganze Land mit eben diesen Gräueln überfluten wird.
Tschuldigung, kann ich auch nix dafür.Denkt ihr, ich tu mir all das freiwillig an?
Thema: persoenlichkeitsfetzen
Es ist Unsinn-sagt die Vernunft.
Es ist, was es ist-sagt die Liebe.
Es ist Unglück-sagt die Berechnung.
Es ist nichts als Schmerz-sagt die Angst.
Es ist aussichtslos-sagt die Einsicht.
Es ist, was es ist-sagt die Liebe.
Es ist lächerlich-sagt der Stolz.
Es ist leichtsinnig-sagt die Vorsicht.
Es ist unmöglich-sagt die Erfahrung.
Es ist,was es ist-sagt die Liebe.
(Was es ist von Erich Fried )
Und es ist etwas, das ich nicht mehr loswerde.
Auch, wenn ich es vielleicht ruiniert habe.
Auch, wenn es vielleicht nie eine Chance hatte und
auch, wenn es vielleicht nie eine haben wird.
Selbst, wenn es vielleicht garnicht an mit liegt,
und selbst, wenn es wehtut.
Selbst, wenn spätestens in einem Jahr alles endgültig keine Chance mehr hat,
Selbst, wenn es hoffnungslos ist,
Selbst, wenn ich eigentlich schon meilenweit über die Grenzen herausgeklettert bin,
und selbst, wenn ich eigentlich schon lange nicht mehr kann.
Selbst, wenn es egal ist,
Selbst, wenn es Leute gibt, die mich gerne leiden sehen,
Und selbst, wenn er auch einer davon wäre, oder vielleicht auch ist.
Obwohl es zu unpassenden Weinanfällen auf Partys führt,
und zu Nervosität und Verlustangst, sobald er irgendwo hingeht, wo genug Alkohol und weibliche Wesen vorhanden sind,
Weshalb ich dann meistens auch dort bin,
Obwohl ich eigentlich garnicht will,
Weil ich sowieso nur sinnfrei vor mich hinleide,
Entweder wegen seinem Bedürfnis, cool zu sein,
Oder wegen seiner Ignoranz mir gegenüber.
Obwohl es mir den ganzen Tag ruinieren kann,
Und jeder 2sekündige Blick meinen Blutdruck hochjagt und die Hoffnung wiederbelebt,
Und gleichzeitig furchtbar wehtut.
Trotz allem, aufgrund all dieser Dinge, gegen mich, gegen die Welt und gegen jede Logik, auch wenn es zerreißend ist und selbst, wenn es nach dem emotionalen Super-GAU auch noch die komplette Auflösung meiner Person hervorrufen sollte.
Ich glaub, 6-Jahres-Problem ist mir wichtig.
