Thema: monolog
Guten Tag, ich bin die Zukunft.
Nicht etwa, weil mich der Größenwahnsinn völlig vereinnahmt hat, nein. Ich kann mich daran erinnern, wie das früher gesagt wurde, zu meinen Eltern, "Kinder sind die Zukunft", und heute saßen wir da so, die angehenden Abiturienten, jetzt großen Qualifikationsphase 1, erstes Semester, und der Mensch, dieser Mensch, der letzte, der uns in Mathe unterrichten wird, hat so etwas ähnliches gesagt. Während der Religionlehrkörper sich darauf beschränkte, uns zu erklären, wie verdammt stolz wir sein können, überhaupt so weit gekommen zu sein, uns allesamt zur Elite erklärte und ankündigte, das nächste große Ziel sei das Abitur und ich mir dachte, ich muss erstmal dieses Halbjahr/Semester schaffen, sagte der Mathelehrer, wir seien die Zukunft. Vielleicht sogar sowas wie Hoffnung.
Und ihm nimmt man das irgendwie ab.
Wahrscheinlich enden wir als arbeitslose Akademiker; zumindest diejenigen, die es schaffen,wir wurden ja mehrfach darauf hingewiesen, dass die Quote derer, die durchfallen, im Vergleich zu den G9-Jahrgängen viermal so hoch ist.
Aber es endet.
Ich sag es so halb ironisch, wir werden alt, und für mich fühlt es sich trotzdem noch so oft so gleich an, gesiezt wird immernoch nicht, sicher, wir haben in Mathe und Wirtschaft jetzt richtigen Unterricht, in Chemie muss ich effektiv ein ganzes Jahr nachlernen und die Mitschreibpflicht entfällt, aber wir haben immernoch den selben midlifecrisisgeplagten Deutschlehrer, bei dem ich nichts lerne und das Gefühl habe, er würde die Noten würfeln, und in den Pausen beobachte ich immernoch manchmal das ehemalige Problem..
Und dann fällt mir auf, dass es doch nicht mehr dasselbe ist. Kleinigkeiten sind es.
Busfahrkarten selbst kaufen, über 22 Euro für eine Woche, Vergünstigung beantragen und eventuell Teilerstattung; Stundenpläne muss man sich in nicht vorhandener Freizeit selbst zusammenschreiben und dabei auch gleich, in welchen Kursen man sitzt, es gibt ein eigenes Sekretariat, man darf legal den Arbeitsraum betreten und in den Pausen sitzt man nicht mehr in der Aula, sondern im Oberstufenzimmer, oder man läuft zum Supermarkt um die Ecke und holt sich Kaffee.
Und in diesem Oberstufenzimmer mit den abgeranzten Sofas, die vom Sperrmüll geholt wurden, wummert schlechter Techno aus dem alten Computer, den nur die 12. Klasse benutzen darf, die, die jetzt Abitur machen, und beim Computer sitzt das ehemalige Problem, verkifft wirkend wie immer, obwohl er anscheinend inzwischen nichtmal mehr raucht, sitzt da, entweder in Jogginghose und Kapuzenpullover und mit ungekämmten Haaren, oder, seltener, in Jeansröhre und Shirt, und lebt einfach sein Leben so vor sich hin.
Sitzt einfach da und exisiert so radikal an mir vorbei, dass es trotz aller Distanz ein bisschen wehtut, aber ich kann ehrlich nicht sagen, wieso.
Vielleicht Macht der Gewohnheit.
Und wir sitzen so alle in unserem Oberstufenzimmer, mit Sperrmüllsofas, angesprayten Wänden,Röhrenbildschirm, schlechter Technomusik und einem Waschbecken, nach dessen Benutzung die Hände dreckiger sind als davor, und auf einmal sind wir die "Großen".
Auf einmal sind wir es, für die es die ganzen Infoblätter gibt, die mehrmals die Woche zur Berufsberatung herangezogen werden, die Seminararbeiten schreiben müssen.
Die, in seinem Fall, Abitur schreiben, nicht in ein paar Jahren, sondern jetzt,und irgendwie hat er sich zwar verändert, aber ich weiß noch, als ich zum ersten Mal mit ihm geredet habe, da war ich in der 5.Klasse.
Jetzt steht nichtmal mehr ein Buchstabe hinter der Zahl, sondern davor, Q11, und bei ihm steht Q12.
Und es ergeben sich durch Kurswahl Freistunden zu den beschissensten Zeiten, und in den Freistunden sitzt man jetzt doch da und arbeitet manchmal für die Schule, Notizen aus dem Unterricht in sinnvolle Hefteinträge umwandeln; manchmal auch einfach nur reden und rumsitzen, auf den Sperrmüllsofas im abgeranzten Oberstufenzimmer. Manchmal nur auf der Kante vom Sitz,weil so viele Leute da sind, manchmal könnte aber auch jeder von uns drei Sofas haben, je nachdem, wer gerade Unterricht hat.
Und ich gehöre immernoch nicht dazu. Die ehemals Parallelklassmenschen reden nicht mehr (mit mir), weil die einzige Fastfreundin sich an die Fachoberschule verzogen hat und meine soziale Ader eine neue Zweckgemeinschaft hat entstehen lassen, mit einem Mädchen,das wirklich ganz alleine ist, aber noch unbeliebter als ich, und ich merke wieder, dass ich es mit Plastikmenschen zu tun habe. Also beschränke ich mich auf Zweckgemeinschaften, und wenn die nicht zustande kommen, weil niemand da ist, setze ich mich neben die eine Zweiergruppe aus Plastikmenschen, die in den Kursen sitzt, in denen ich sonst alleine bin, und wirke wenigstens ein wenig angeschlossen. Man könnte sagen, wie früher auch, mit der Ausnahme,
dass es mir egal ist. Genau so egal wie dumme Blicke anderer Plastikmenschen, blöde Kommentare und alles,was dazugehört.
Der einzige, der in mir noch ein bisschen Unbehagen und Zweifel hervorrufen kann, ist das ehemalige Problem. An schlechten Tagen vielleicht etwas mehr, an ganz schlechten Tagen können vielleicht auch andere ein bisschen Unbehagen auslösen, aber nicht gestern und nicht heute.
Aber der einzige, der mir wehtun kann, ist die alte Sache,
und das hat er schon. Ohne es zu wollen.
Tausendfach, Milliarden an Kleinigkeiten.
Mehrere große Schläge.
Mein Herz ist krankenhausreif.
Mein Herz krankenhausreif und ich am Ende vom Ende, richtig gelesen, ich fühle Licht am Ende des Tunnels, völlig ohne Grund und ohne Anlass (zu hoffen), in mir drin die leise Stimme, die sagt,dass es doch nur der Anfang vom Ende ist, großer Paukenschlag und fertig, aber es gibt auch eine Gegenstimme.
" Das ist die Ruhe vor dem Sturm."
Nicht etwa, weil mich der Größenwahnsinn völlig vereinnahmt hat, nein. Ich kann mich daran erinnern, wie das früher gesagt wurde, zu meinen Eltern, "Kinder sind die Zukunft", und heute saßen wir da so, die angehenden Abiturienten, jetzt großen Qualifikationsphase 1, erstes Semester, und der Mensch, dieser Mensch, der letzte, der uns in Mathe unterrichten wird, hat so etwas ähnliches gesagt. Während der Religionlehrkörper sich darauf beschränkte, uns zu erklären, wie verdammt stolz wir sein können, überhaupt so weit gekommen zu sein, uns allesamt zur Elite erklärte und ankündigte, das nächste große Ziel sei das Abitur und ich mir dachte, ich muss erstmal dieses Halbjahr/Semester schaffen, sagte der Mathelehrer, wir seien die Zukunft. Vielleicht sogar sowas wie Hoffnung.
Und ihm nimmt man das irgendwie ab.
Wahrscheinlich enden wir als arbeitslose Akademiker; zumindest diejenigen, die es schaffen,wir wurden ja mehrfach darauf hingewiesen, dass die Quote derer, die durchfallen, im Vergleich zu den G9-Jahrgängen viermal so hoch ist.
Aber es endet.
Ich sag es so halb ironisch, wir werden alt, und für mich fühlt es sich trotzdem noch so oft so gleich an, gesiezt wird immernoch nicht, sicher, wir haben in Mathe und Wirtschaft jetzt richtigen Unterricht, in Chemie muss ich effektiv ein ganzes Jahr nachlernen und die Mitschreibpflicht entfällt, aber wir haben immernoch den selben midlifecrisisgeplagten Deutschlehrer, bei dem ich nichts lerne und das Gefühl habe, er würde die Noten würfeln, und in den Pausen beobachte ich immernoch manchmal das ehemalige Problem..
Und dann fällt mir auf, dass es doch nicht mehr dasselbe ist. Kleinigkeiten sind es.
Busfahrkarten selbst kaufen, über 22 Euro für eine Woche, Vergünstigung beantragen und eventuell Teilerstattung; Stundenpläne muss man sich in nicht vorhandener Freizeit selbst zusammenschreiben und dabei auch gleich, in welchen Kursen man sitzt, es gibt ein eigenes Sekretariat, man darf legal den Arbeitsraum betreten und in den Pausen sitzt man nicht mehr in der Aula, sondern im Oberstufenzimmer, oder man läuft zum Supermarkt um die Ecke und holt sich Kaffee.
Und in diesem Oberstufenzimmer mit den abgeranzten Sofas, die vom Sperrmüll geholt wurden, wummert schlechter Techno aus dem alten Computer, den nur die 12. Klasse benutzen darf, die, die jetzt Abitur machen, und beim Computer sitzt das ehemalige Problem, verkifft wirkend wie immer, obwohl er anscheinend inzwischen nichtmal mehr raucht, sitzt da, entweder in Jogginghose und Kapuzenpullover und mit ungekämmten Haaren, oder, seltener, in Jeansröhre und Shirt, und lebt einfach sein Leben so vor sich hin.
Sitzt einfach da und exisiert so radikal an mir vorbei, dass es trotz aller Distanz ein bisschen wehtut, aber ich kann ehrlich nicht sagen, wieso.
Vielleicht Macht der Gewohnheit.
Und wir sitzen so alle in unserem Oberstufenzimmer, mit Sperrmüllsofas, angesprayten Wänden,Röhrenbildschirm, schlechter Technomusik und einem Waschbecken, nach dessen Benutzung die Hände dreckiger sind als davor, und auf einmal sind wir die "Großen".
Auf einmal sind wir es, für die es die ganzen Infoblätter gibt, die mehrmals die Woche zur Berufsberatung herangezogen werden, die Seminararbeiten schreiben müssen.
Die, in seinem Fall, Abitur schreiben, nicht in ein paar Jahren, sondern jetzt,und irgendwie hat er sich zwar verändert, aber ich weiß noch, als ich zum ersten Mal mit ihm geredet habe, da war ich in der 5.Klasse.
Jetzt steht nichtmal mehr ein Buchstabe hinter der Zahl, sondern davor, Q11, und bei ihm steht Q12.
Und es ergeben sich durch Kurswahl Freistunden zu den beschissensten Zeiten, und in den Freistunden sitzt man jetzt doch da und arbeitet manchmal für die Schule, Notizen aus dem Unterricht in sinnvolle Hefteinträge umwandeln; manchmal auch einfach nur reden und rumsitzen, auf den Sperrmüllsofas im abgeranzten Oberstufenzimmer. Manchmal nur auf der Kante vom Sitz,weil so viele Leute da sind, manchmal könnte aber auch jeder von uns drei Sofas haben, je nachdem, wer gerade Unterricht hat.
Und ich gehöre immernoch nicht dazu. Die ehemals Parallelklassmenschen reden nicht mehr (mit mir), weil die einzige Fastfreundin sich an die Fachoberschule verzogen hat und meine soziale Ader eine neue Zweckgemeinschaft hat entstehen lassen, mit einem Mädchen,das wirklich ganz alleine ist, aber noch unbeliebter als ich, und ich merke wieder, dass ich es mit Plastikmenschen zu tun habe. Also beschränke ich mich auf Zweckgemeinschaften, und wenn die nicht zustande kommen, weil niemand da ist, setze ich mich neben die eine Zweiergruppe aus Plastikmenschen, die in den Kursen sitzt, in denen ich sonst alleine bin, und wirke wenigstens ein wenig angeschlossen. Man könnte sagen, wie früher auch, mit der Ausnahme,
dass es mir egal ist. Genau so egal wie dumme Blicke anderer Plastikmenschen, blöde Kommentare und alles,was dazugehört.
Der einzige, der in mir noch ein bisschen Unbehagen und Zweifel hervorrufen kann, ist das ehemalige Problem. An schlechten Tagen vielleicht etwas mehr, an ganz schlechten Tagen können vielleicht auch andere ein bisschen Unbehagen auslösen, aber nicht gestern und nicht heute.
Aber der einzige, der mir wehtun kann, ist die alte Sache,
und das hat er schon. Ohne es zu wollen.
Tausendfach, Milliarden an Kleinigkeiten.
Mehrere große Schläge.
Mein Herz ist krankenhausreif.
Mein Herz krankenhausreif und ich am Ende vom Ende, richtig gelesen, ich fühle Licht am Ende des Tunnels, völlig ohne Grund und ohne Anlass (zu hoffen), in mir drin die leise Stimme, die sagt,dass es doch nur der Anfang vom Ende ist, großer Paukenschlag und fertig, aber es gibt auch eine Gegenstimme.
" Das ist die Ruhe vor dem Sturm."
Thema: kurz gemeldet
Krisenrat spontan vertagt, mein Vater hat das getan, was er am besten kann und wofür ich ihn in solchen Situationen liebe: Er hat einfach nichts gesagt und beschlossen, sich seiner Arbeit zu widmen.
Somit war meine allgemeine Stimmung eher positiv und ich hatte den Vorsatz, den heutigen Tag als guten Tag abhaken zu können,d ie Vatersfreundin aber machte ihrer Frustration heute morgen Luft, indem sie wieder einmal die Katze überfütterte und ihr in Babystimme mitteilte, was für ein unordentliches Dreckschwein ich doch wäre (Auslöser diesmal: ungewöhnliche Menge Kot im Katzenklo,weil die Katze sich da nicht an Vorgaben hält), wohlgemerkt so laut,dass ich aufgeweckt wurde und nach einer halben Stunde Protestliegenbleiben beschloss, ihr den Gefallen zu tun und aufzustehen.
Zunächst schien alles friedlich, weil sie zu beschäftigt war, um mich weiter zu terrorisieren, und so trafen zeitgleich der Postmensch mit einer Karte aus Tunesien, geschickt von der Feindin, und der Gegenübernachbar, der ein Paket abholen wollte, ein. Letzterer sei laut Vaterfreundin höchstgefährlich, da sein Bruder Nr.1 wegen Vergewaltigung und Bruder Nr.2 wegen Totschlag gesessen hatten. Trotz seiner eindeutig bösen Gene wirkte der Gegenübernachbar ganz freundlich, entschuldigte sich, dass ich das Paket hatte annehmen müssen, bedankte sich, wünschte mir ein schönes Wochenende und zog mit seinem Paket, das breiter war als er, von dannen.
Unschöne Überraschung Nr. 1 bot mir die Vatersfreundin, die die Zeit genutzt und den Katzennapf komplett überfüllt hatte, vor dem eine ziemlich vollgefressene Katze saß, die später aus Langeweile auch noch den Rest verdrücken wollte und mir noch ein bisschen später unschöne Überraschung Nr.2 darlegte, als sie das Zuviel an Futter durch den Vorderausgang wieder loswurde.
Auf die Arbeitstasche meines Vaters, auf der sie so gern schläft.
Mein Herz hüpfte förmlich vor Freude. Ha, ha.
Als auch dieses Hindernis auf dem Weg zum guten Tag überwunden war, stand mit einem mal die Nachbarin vor der Tür, die mich bat, nicht um 19Uhr, wie ausgemacht, aufzutauchen, sondern schon um 17Uhr. Wohlgemerkt erfuhr ich dies eine Stunde im Voraus, und der Plan "19Uhr Nachbarin-20.30Uhr Absteige" mit vorherigen Renovierungsarbeiten in Gesicht und in sachen Klamotten wurde mit einem Mal weggesprengt.
Ich kann doch so schlecht "nein" sagen.
Ihre CD wird sie nun wohl ohne handdesigntes Cover entgegen nehmen müssen,natürlich ist sie enttäuscht, aber meine Güte, sie soll froh sein, dass ich überhaupt auftauche.
Meine Motivation ist auf dem Tiefpunkt und emotional bin ich genauso angekotzt, wie es die Arbeitstasche meines Vaters war, aber ich habs versprochen...
Geh ich halt abgefuckt und mit abgeblättertem Nagellack in die Absteige.
Ist nur Hiphopreaggaesonstwasabend, die werdens verschmerzen können, wenn ich optisch nicht die ultimative Traumfrau bin.
Irgendwie ist ja doch alles wieder wie immer.
Und irgendwie finde ich das gerade nichtmal schlimm.
Somit war meine allgemeine Stimmung eher positiv und ich hatte den Vorsatz, den heutigen Tag als guten Tag abhaken zu können,d ie Vatersfreundin aber machte ihrer Frustration heute morgen Luft, indem sie wieder einmal die Katze überfütterte und ihr in Babystimme mitteilte, was für ein unordentliches Dreckschwein ich doch wäre (Auslöser diesmal: ungewöhnliche Menge Kot im Katzenklo,weil die Katze sich da nicht an Vorgaben hält), wohlgemerkt so laut,dass ich aufgeweckt wurde und nach einer halben Stunde Protestliegenbleiben beschloss, ihr den Gefallen zu tun und aufzustehen.
Zunächst schien alles friedlich, weil sie zu beschäftigt war, um mich weiter zu terrorisieren, und so trafen zeitgleich der Postmensch mit einer Karte aus Tunesien, geschickt von der Feindin, und der Gegenübernachbar, der ein Paket abholen wollte, ein. Letzterer sei laut Vaterfreundin höchstgefährlich, da sein Bruder Nr.1 wegen Vergewaltigung und Bruder Nr.2 wegen Totschlag gesessen hatten. Trotz seiner eindeutig bösen Gene wirkte der Gegenübernachbar ganz freundlich, entschuldigte sich, dass ich das Paket hatte annehmen müssen, bedankte sich, wünschte mir ein schönes Wochenende und zog mit seinem Paket, das breiter war als er, von dannen.
Unschöne Überraschung Nr. 1 bot mir die Vatersfreundin, die die Zeit genutzt und den Katzennapf komplett überfüllt hatte, vor dem eine ziemlich vollgefressene Katze saß, die später aus Langeweile auch noch den Rest verdrücken wollte und mir noch ein bisschen später unschöne Überraschung Nr.2 darlegte, als sie das Zuviel an Futter durch den Vorderausgang wieder loswurde.
Auf die Arbeitstasche meines Vaters, auf der sie so gern schläft.
Mein Herz hüpfte förmlich vor Freude. Ha, ha.
Als auch dieses Hindernis auf dem Weg zum guten Tag überwunden war, stand mit einem mal die Nachbarin vor der Tür, die mich bat, nicht um 19Uhr, wie ausgemacht, aufzutauchen, sondern schon um 17Uhr. Wohlgemerkt erfuhr ich dies eine Stunde im Voraus, und der Plan "19Uhr Nachbarin-20.30Uhr Absteige" mit vorherigen Renovierungsarbeiten in Gesicht und in sachen Klamotten wurde mit einem Mal weggesprengt.
Ich kann doch so schlecht "nein" sagen.
Ihre CD wird sie nun wohl ohne handdesigntes Cover entgegen nehmen müssen,natürlich ist sie enttäuscht, aber meine Güte, sie soll froh sein, dass ich überhaupt auftauche.
Meine Motivation ist auf dem Tiefpunkt und emotional bin ich genauso angekotzt, wie es die Arbeitstasche meines Vaters war, aber ich habs versprochen...
Geh ich halt abgefuckt und mit abgeblättertem Nagellack in die Absteige.
Ist nur Hiphopreaggaesonstwasabend, die werdens verschmerzen können, wenn ich optisch nicht die ultimative Traumfrau bin.
Irgendwie ist ja doch alles wieder wie immer.
Und irgendwie finde ich das gerade nichtmal schlimm.
Thema: kurz gemeldet
Wenn ich die Kamera anschalte,klingt es,als würde die Titanic wieder einen Eisberg rammen.

Wenn dabei aber ohne Bildbearbeitung sowas rauskommt..

... ist mir das mehr als recht.

Sicher, könnten besser sein. Kann ich auch eigentlich besser, aber ich befand mich ja nicht in einem Wettbewerb.
Alles, was ich vorhabe, ist, ein paar Leute rücksichtslos an die Wand zu fotographieren, und ab jetzt fange ich an,Material zu sammeln.
Ansonsten hat die Vatersfreundin heute Krisenrat einberufen und will mit "der ganzen Familie" mit mir reden. How wonderful.

Wenn dabei aber ohne Bildbearbeitung sowas rauskommt..

... ist mir das mehr als recht.

Sicher, könnten besser sein. Kann ich auch eigentlich besser, aber ich befand mich ja nicht in einem Wettbewerb.
Alles, was ich vorhabe, ist, ein paar Leute rücksichtslos an die Wand zu fotographieren, und ab jetzt fange ich an,Material zu sammeln.
Ansonsten hat die Vatersfreundin heute Krisenrat einberufen und will mit "der ganzen Familie" mit mir reden. How wonderful.
Thema: von herzen
Ich glaube/rede mir ein, dass es nicht meine Schuld ist.
Sicher, im Nachhinein erscheint es mir nicht so schlau, zu erklären "Ich weiß nicht, ob ich mir zur Zeit eine Beziehung antun möchte, bzw. ob ich mich jemandem antun möchte..gerade, wenn mir die Person viel bedeutet..vielleicht bin ich da ein bisschen traumatisiert, oder so" wenn das Thema aufkommt und am anderen Ende des PCs die alte Sache sitzt.
Ja, das war wohl der Knackpunkt, nach diesem Gespräch hat seine Aufmerksamkeit angefangen, weniger zu werden. Vielleicht gibt es keinen Zusammenhang, ich meine, zu der Zeit war sie schon im Rennen.
Der Feindin ging es seltsamerweise genauso, selbes Thema, nur sie hat geschrieben, dass sie einfach keinen Bock hat zur Zeit, schwubs, die Aufmerksamkeit der alten Sache ist praktisch weggewesen.
Seine jetzige Freundin hat sich wohl keinen derartigen faux pas geleistet.
Trotzdem, vielleicht liebt er sie ja wirklich.
Habe die ganzen Tage hin und her gegrübelt, so oft festgestellt, dass sie genau der selbe Menschentyp ist wie seine Exfreundin und dabei so aussieht wie sie, war hin- und hergerissen deswegen.
Heute die Frage seiner Schwester, ob ich mit ins Kino will.
Ich bin erst einmal gefragt worden, ob ich mitwill, und da hieß es dann gleich wieder nein, weil sie danach ja immer noch irgendwo hingehen und ich die einzige U18 bin. Diesmal meint sie, sie gibt mir noch Bescheid, auch,wenn es erst spät losgeht. Die alte Sache sucht ein wenig meine Aufmerksamkeit und wird ignoriert, weil ich nicht weiß,was ich antworten soll, und mir nicht mehr die Mühe mache, irgendetwas beeindruckendes zu überlegen, ob er das jetzt mit seiner Freundin in Verbindung bringt, ich weiß nicht. Denke eher weniger, habe ja gesagt, ich freue mich für ihn.
Seine Schwester hat gefragt, ob ich ins Kino mitwill, heute. Die Feindin ist weg, somit bin ich alleine, geballte Pärchenpower dort und vor allem die alte Sache und seine Freundin.
Bin auf das Profil seiner Schwester und habe die Bilder gefunden, die sie neu hochgeladen hat, schon vor über einer Woche, und da war eines der alten Sache mit seiner Freundin.
Sie mit gequältem Lächeln, wie immer, wenn sie abgelichtet wird, weil sie in dieser Gruppe, das habe ich erfahren, irgendwie auch nur so halb drin hängt..
aber er hält sie darin fest.
Und auf dem Foto, da lächelt er, so wie sonst, nur anders, und seine Leuchteaugen leuchten so wie früher, wenn er mich angesehen hat,vielleicht ein wenig anders, und er lächelt sogar so sehr, dass man seine spitzen Eckzähne sieht und lächelt die ganze Übermüdung und Überarbeitung, die ihm sonst ins Gesicht geschrieben stehen, einfach weg und hält sie im Arm und ist glücklich.
Er ist glücklich,wieder.
Dabei belasse ich es. Kein trotzig-trauriges "Dann soll sie ihn halt haben", eigentlich will ich ihnen aber auch kein Glück wünschen, doch irgendwie tue ich es ja doch.
Weine beim Schreiben, wie so oft,wenn es um ihn geht, aber ausnahmsweise sehe ich dabei noch, was ich eigentlich eintippe.
Ich lass es gut sein.
Er mag mich als Freund, mehr nicht; ob das selbstverschuldet ist, weiß ich nicht, ich mache mir deswegen Vorwürfe aber vielleicht ist es ja garnicht so. Das Foto sagt, vielleicht ist es nicht so..
Wie es mit dieser Freundschaft weitergeht, weiß ich nicht, das es weitergeht, denke ich schon, denn es geht immer irgendwie weiter und manche Menschen sind sich zu nah, auf welche Art auch immer, um sich komplett zu verlieren.
Freundschaft ist eine wertvolle Sache, und immerhin, es gibt regelmäßige Lebenszeichen von ihm.
Ich glaube nicht, dass ich das, was Liebe ist, komplett totgeschlagen habe, aber im Moment ist es zumindest bewusstlos und somit kann ich darauf hören,dass ich mich ganz leise auch noch ein bisschen rein freundschaftlich freuen würde, ihn zu sehen. Nicht nur ihn, sondern auch den Rest.
Wie es mir dabei dann geht, wird sich zeigen. Sicherlich bin ich nicht auf der absoluten Höchststufe meines Selbstbewussteins und der Wohlfühlfaktor wird durch sein Pärchensein definitiv gedrückt, aber vielleicht verdrängt es ja nicht den ganzen Abend.
Und wenn doch, dann hört vielleicht mein Selbstschutz auf, die ganze Sache zu verdrängen und ich kann endlich richtig zusammenbrechen und es verarbeiten.
Ich weiß nicht, wie es weitergeht.
This is the end, you know
Das Lied hat er bei der Party gesungen, bei der ich die Feindin getroffen habe und so fertig war, weil er mich so total ignoriert hat..wie in dieser Zeit so regelmäßig.
Er meldet sich wieder, keine langen Gespräche bis jetzt, aber kleine Kommentare, im Moment rein virtuell, aber besser als nichts. Vielleicht, weil ich ihm einmal gesagt habe, dass es mir schlecht geht. Vielleicht, weil ich ein bisschen im Arschlochmodus unterwegs bin und nicht reagiere. Eventuell, weil er sich aus einem der beiden Gründe Sorgen macht.
Egal, was es ist,
this is the end.
Vielleicht fange ich ja an, zu verarbeiten. Anzufangen, zu vergessen bleibt ein Wunschtraum,das weiß ich jetzt schon, dafür war es zu schlimm, als es angefangen hat und war zu schlimm,als ich ihn wiedergesehen habe nach drei Jahren.
Am 30.Dezember ist es ein Jahr her.
Tears will follow, ich bin mir sicher, dass ich noch eine Weile weiter deswegen leiden werde, besonders, wenn es irgendwann den großen Knall tut und irgendwie der Selbstschutzmechanismus gesprengt wird, der dafür sorgt, dass ich weiter funktioniere, ohne zusammenzubrechen, aber auch, ohne zu verarbeiten.
Abschließen damit.(?)
Egal, was es ist, egal, was in meinem Hirn und meinem Herz vorgeht und vorgehen wird-
Das ist das Ende der Sache mit der alten Sache.
Sicher, im Nachhinein erscheint es mir nicht so schlau, zu erklären "Ich weiß nicht, ob ich mir zur Zeit eine Beziehung antun möchte, bzw. ob ich mich jemandem antun möchte..gerade, wenn mir die Person viel bedeutet..vielleicht bin ich da ein bisschen traumatisiert, oder so" wenn das Thema aufkommt und am anderen Ende des PCs die alte Sache sitzt.
Ja, das war wohl der Knackpunkt, nach diesem Gespräch hat seine Aufmerksamkeit angefangen, weniger zu werden. Vielleicht gibt es keinen Zusammenhang, ich meine, zu der Zeit war sie schon im Rennen.
Der Feindin ging es seltsamerweise genauso, selbes Thema, nur sie hat geschrieben, dass sie einfach keinen Bock hat zur Zeit, schwubs, die Aufmerksamkeit der alten Sache ist praktisch weggewesen.
Seine jetzige Freundin hat sich wohl keinen derartigen faux pas geleistet.
Trotzdem, vielleicht liebt er sie ja wirklich.
Habe die ganzen Tage hin und her gegrübelt, so oft festgestellt, dass sie genau der selbe Menschentyp ist wie seine Exfreundin und dabei so aussieht wie sie, war hin- und hergerissen deswegen.
Heute die Frage seiner Schwester, ob ich mit ins Kino will.
Ich bin erst einmal gefragt worden, ob ich mitwill, und da hieß es dann gleich wieder nein, weil sie danach ja immer noch irgendwo hingehen und ich die einzige U18 bin. Diesmal meint sie, sie gibt mir noch Bescheid, auch,wenn es erst spät losgeht. Die alte Sache sucht ein wenig meine Aufmerksamkeit und wird ignoriert, weil ich nicht weiß,was ich antworten soll, und mir nicht mehr die Mühe mache, irgendetwas beeindruckendes zu überlegen, ob er das jetzt mit seiner Freundin in Verbindung bringt, ich weiß nicht. Denke eher weniger, habe ja gesagt, ich freue mich für ihn.
Seine Schwester hat gefragt, ob ich ins Kino mitwill, heute. Die Feindin ist weg, somit bin ich alleine, geballte Pärchenpower dort und vor allem die alte Sache und seine Freundin.
Bin auf das Profil seiner Schwester und habe die Bilder gefunden, die sie neu hochgeladen hat, schon vor über einer Woche, und da war eines der alten Sache mit seiner Freundin.
Sie mit gequältem Lächeln, wie immer, wenn sie abgelichtet wird, weil sie in dieser Gruppe, das habe ich erfahren, irgendwie auch nur so halb drin hängt..
aber er hält sie darin fest.
Und auf dem Foto, da lächelt er, so wie sonst, nur anders, und seine Leuchteaugen leuchten so wie früher, wenn er mich angesehen hat,vielleicht ein wenig anders, und er lächelt sogar so sehr, dass man seine spitzen Eckzähne sieht und lächelt die ganze Übermüdung und Überarbeitung, die ihm sonst ins Gesicht geschrieben stehen, einfach weg und hält sie im Arm und ist glücklich.
Er ist glücklich,wieder.
Dabei belasse ich es. Kein trotzig-trauriges "Dann soll sie ihn halt haben", eigentlich will ich ihnen aber auch kein Glück wünschen, doch irgendwie tue ich es ja doch.
Weine beim Schreiben, wie so oft,wenn es um ihn geht, aber ausnahmsweise sehe ich dabei noch, was ich eigentlich eintippe.
Ich lass es gut sein.
Er mag mich als Freund, mehr nicht; ob das selbstverschuldet ist, weiß ich nicht, ich mache mir deswegen Vorwürfe aber vielleicht ist es ja garnicht so. Das Foto sagt, vielleicht ist es nicht so..
Wie es mit dieser Freundschaft weitergeht, weiß ich nicht, das es weitergeht, denke ich schon, denn es geht immer irgendwie weiter und manche Menschen sind sich zu nah, auf welche Art auch immer, um sich komplett zu verlieren.
Freundschaft ist eine wertvolle Sache, und immerhin, es gibt regelmäßige Lebenszeichen von ihm.
Ich glaube nicht, dass ich das, was Liebe ist, komplett totgeschlagen habe, aber im Moment ist es zumindest bewusstlos und somit kann ich darauf hören,dass ich mich ganz leise auch noch ein bisschen rein freundschaftlich freuen würde, ihn zu sehen. Nicht nur ihn, sondern auch den Rest.
Wie es mir dabei dann geht, wird sich zeigen. Sicherlich bin ich nicht auf der absoluten Höchststufe meines Selbstbewussteins und der Wohlfühlfaktor wird durch sein Pärchensein definitiv gedrückt, aber vielleicht verdrängt es ja nicht den ganzen Abend.
Und wenn doch, dann hört vielleicht mein Selbstschutz auf, die ganze Sache zu verdrängen und ich kann endlich richtig zusammenbrechen und es verarbeiten.
Ich weiß nicht, wie es weitergeht.
This is the end, you know
Das Lied hat er bei der Party gesungen, bei der ich die Feindin getroffen habe und so fertig war, weil er mich so total ignoriert hat..wie in dieser Zeit so regelmäßig.
Er meldet sich wieder, keine langen Gespräche bis jetzt, aber kleine Kommentare, im Moment rein virtuell, aber besser als nichts. Vielleicht, weil ich ihm einmal gesagt habe, dass es mir schlecht geht. Vielleicht, weil ich ein bisschen im Arschlochmodus unterwegs bin und nicht reagiere. Eventuell, weil er sich aus einem der beiden Gründe Sorgen macht.
Egal, was es ist,
this is the end.
Vielleicht fange ich ja an, zu verarbeiten. Anzufangen, zu vergessen bleibt ein Wunschtraum,das weiß ich jetzt schon, dafür war es zu schlimm, als es angefangen hat und war zu schlimm,als ich ihn wiedergesehen habe nach drei Jahren.
Am 30.Dezember ist es ein Jahr her.
Tears will follow, ich bin mir sicher, dass ich noch eine Weile weiter deswegen leiden werde, besonders, wenn es irgendwann den großen Knall tut und irgendwie der Selbstschutzmechanismus gesprengt wird, der dafür sorgt, dass ich weiter funktioniere, ohne zusammenzubrechen, aber auch, ohne zu verarbeiten.
Abschließen damit.(?)
Egal, was es ist, egal, was in meinem Hirn und meinem Herz vorgeht und vorgehen wird-
Das ist das Ende der Sache mit der alten Sache.
